Hörgeräteakustikübungen

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          1. Kurs          

LehrerInn: Herr Schnackenbeck

Datum: 09/2003

Klasse: 06.2

 

1. Aufgabe

Zeichnen Sie das Blockschaltbild eines Hörgerätes und nennen Sie die funktionen der wesentlichen Bauteile!

 

2. Aufgabe

Zeichnen Sie einen einfachen elektrischen Stromkreis mit Strom - und Spannungsmessgeräten!

Erläutern Sie die Funktionen seiner Bestandteile!

 

3. Aufgabe

Ein Kunde kommt zu Ihnen ins Geschäft und beklagt, dass er in letzer Zeit in immer kürzeren Zeitabständen seine Batterie (13er) wechseln muss.

a) Welche elektrotechnischen Größen sind in diesem fall zu messen?

b) Zeichnen Sie den im Labor benötigten Messaufbau!

c) Ihre Messung ergibt ein fehlerfreies Gerät. Nennen Sie zwei Beidenungsfehler des Kunden, die zum selben Fehlerbild führen!

 

4. Aufgabe

a) Erläutern Sie, was Sie unter einer elektrischen Spannung verstehen!

b) Erläutern Sie, was Sie unter einem elektrischen Strom verstehen!

 

5. Aufgabe

Die Stromaufnahme eines Hörgerätes ändert sich in Abhängigkeit von der Lautstärkestellerposition zwischen

a) 0,7 mA und

b) 3,4 mA

Berechnen Sie die jeweiligen Widerstandswerte, wenn die Versorgung aus einer 675 - Batterie (1,4 V) erfolgt!

 

6. Aufgabe

Zeichnen Sie die Funktion I = f(R)!

U = const. = 5V

Verändern Sie den Widerstandswert zwischen 100 Ohm und 2 kOhm!

 

7. Aufgabe

An welcher Gesamtspannung liegen 8 gleich große Widerstände, wenn eine Teilspannung U = 1,2 V beträgt?

 

 

          2. Kurs          

LehrerInn: Herr Schnackenbeck

Datum: 02/2004

Klasse: 06.2

 

1. Aufgabe

Ein Kunde beklagt sich bei Ihnen, dass sein Hörgerätebatterien viel zu schnell entladen.

Aus dem Datenblatt des HG´s entnehmen Sie eine Betriebsstromstärke von 1,8 mA. Versorgt wird das HG mit einer 13er Batterie (1,4 V / 270 mAh)

a) Wieviele Betriebsstunden müsste das HG mit einer Batterie erzielen?

150 h

b) Wieviele Tage müsste die Batterie bei einer durchschnittlichen täglichen Tragedauer von 14 Stunden halten?

11 Tage

c) Weshalb kommt es in der Praxis zu Abweichungen vom errechneten Wert?

 

2. Aufgabe

Für einen Laborversuch bauen Sie eine Parallelschaltung aus einer Batterie und drei Widerständen auf.

a) Zeichnen Sie ein Schaltbild der Messschaltung mit messgeräten für die Batteriespannung, sowie alle Ströme durch die Widerstände auf.

b) Die Widerstände haben die Werte R1 = 2 kOhm, R2 = 1,5 kOhm und R3 = 1,5 kOhm. Die Batteriespannung beträgt 1,4 V.

545,45 Ohm

Berechnen Sie den Gesamtwiderstand und die (Einzel-) Ströme durch die drei Widerstände.

 

3. Aufgabe

Bennenen Sie die Teile der untenstehenden Schemazeichnung eines elektomagnetischen Wandlers und beschreiben Sie seine Funktionsweise!

Membran, Gehäuse, Aufhängung, Magnet, Spule

 

4. Aufgabe

Beschreiben Sie stichwortartig (evtl. mit Skizzen) die Signalübertragung mittels Ringleitung und T - Spule!

- Jeder Stromfluss bewirkt ein Magnetfeld.

- Der Stromfluss der Ringleitung ist proportional zum Schalldruck.

- Das Magnetfeld ist proportional zum Stromfluss.

- Das Wechselfeld durchsetzt die T - Spule und dies ruft eine Induktionsspannung hervor, die proportional zum Schallsignal ist.

- So wird die Spannung im HG verstärkt und vom Hörer in ein Schallsignal umgewandelt.

 

5. Aufgabe

Ein Hg mit einem Ersatzwiderstand von 620 Ohm benötigt zum fehlerfreien Betrieb eine Batteriespannung von mindestens 1,15 V.

a) Wieviele Tage hält die Batterie, wenn das HG täglich 12 Stunden getragen wird?

b) Ermitteln Sie die Kosten einer Betriebsstunde, wenn der Batteriepreis 1,20 ? beträgt!

c) Welche Kapazität hat die verwendete Batterie?

d) Welcher Batterietyp wird verwende (mit Begründung!)?

 

 

          3. Kurs          

LehrerInn: Herr Günther

Datum: 08/2004

Klasse: 06.2

 

1. Aufgabe

In einer Kirche wird die Predigt über eine Induktionsanalge übertragen.

Beschreiben Sie bitte die Übertragungskeitte vom akustischen Signal des Pastors bis zum akustischen Signal am TF des Hörgeräteträgers!

Geben Sie dabei für die einzelnen Abschnitte der Übertragungskette die jeweilige Signalart (akustisch, elektrisch, magnetisch, etc.) an und nennen Sie die jeweils beteiligten Wandler!

Der Pastor spricht ein akustisches Signal in das mikro, dass dabei entstandene elektrische Signal wird an den induktionsverstärker weitergegeben und verstärkt, dieser verstärkte Signalstrom wird an die Ringleitung gegeben, wo ein magnetisches Signal entsteht, welches proportional zum elektrischen Signal ist.

Das magnetische Signal durchsetzt die T - Spule und diese wandelt es wieder in ein elektrisches Signal, welches proportional zum magnetischen ist. Der Verstärker des HG´s verstärkt nun das elektrische Signal und leitet es an den Hörer weiter. Dieser wandelt das elektrische wieder in ein akustische Signal um, welches durch den Winkel, den Schallschlauch und der Oto. durch den GG zum Tf des Kunden gelangt.

 

2. Aufgabe

Erläutern Sie bitte, welche Vor- und Nachteile sich für einen HG - Träger be der induktiven Übertragung im Vergleich zur akustischen Übertragung ergeben!

 

3. Aufgabe

Wodurch können bei der induktiven Übertragung Störgeräusche verursacht werden?

- durch Eigenrauschen des Induktionsverstärkers

- durch Eigenrauschen des HG´s an sich

- durch Eigenrauschen des Mikros

- durch schlechte / gestörte Übertrgung (wenn man z.B. zu weit von der Ringleitung weg sitzt)

- durch magnetische Feldlinien eines Gerätes mit hohem Stromverbrauch (z.B. Kühlschrank)

 

4. Aufgabe

Skizzieren Sie bitte für einen rechteckigen Raum, wie eine Ringleitung verlegt werden sollte, damit überall im Raum möglichst gleichguter induktiver Empfang gewährleistet ist! Beschreiben Sie kurz, worauf dabei zu achten ist!

- es sollte großflächig in Schlaufen durch den Raum verteilt werden

- nicht zu nach an Geräte mit hohem Stromverbrauch vorbei

- nicht zu nah zusammen, da sich sonst die Magnetfelder aufheben und keine optimale Übertragung mehr stattfinden kann

- um den Platz herum, wo man sich am meisten aufhält

 

5. Aufgabe

a) Erläutern Sie bitte die Funktionsweise eins Kondensatormikros (mit Skizze)!

b) Welche Sonderfom dieses Mikrotyps wird heute meistens in HG´s eingesetzt?

c) Wie unterscheidet sich dieses Mikrofon von "normalen" Kondensatormikros?

 

6. Aufgabe

Nennen Sie bitte die beiden Haupteinsatzgebiete für Messungen mit der Messbox!

- das Voreinstellen von HG´s für den Kunden

- das kontorllieren der Daten vom Hersteller bei neuen, defekten, bzw. reparierten HG´s



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